Amazon Style Travel

Kulturabenteuer in Brasilien

19-Tage-Amazonasreise

  • Rundreise: Brasilien und Amazonas
  • Dauer: 19 Tage
  • Preise: auf Anfrage

Leistungen inklusive

  • Erfahrener, deutschsprachiger Reiseführer
  • Unterkünfte inkl. Frühstück
  • Alle Inlandtransfers

Brasilien

Rundreisen, 23 Tage, Bild 1… ist das fünft größte Land der Erde, das wohl kaum in einer Reise zu entdecken ist.  Der Amazonas – Mythos und Abenteuer. Der mächtigste Strom der Erde fließt quer durch den südamerikanischen Kontinent. Von seiner Quelle in den Anden Perus bis in die Sumpfwälder an der Atlantikküste Brasiliens erstreckt er sich über unglaubliche 7000 km. Hier ist die Heimat der Tieflandindianer, ein sagenumwobenes Gebiet mit vielen unerforschten Landstrichen und unentdeckten Tier- und Pflanzenarten.

Olinda/PE

Rundreisen, 23 Tage, Bild 2 Olinda, einer Perle unter den brasilianischen Kolonialstädten. Malerisch auf einem Hügel gelegen, den Atlantik überblickend ist Olinda ein kulturelles Zentrum mit Kunstgalerien und Museen, die von kolonialen Prachtbauten und Kirchen flankiert werden.

Belém

Die quirlige Hafenstadt im Mündungsgebiet des Amazonas. Die Hauptstadt des Staates Pará wurde im Jahre 1660 von dem Portugiesen Castelo Branco gegründet, der die Stadt nach dem Viertel Belém in Lissabon benannte. Die Stadt gelangte durch Einkünfte aus der Gummigewinnung zu großem Reichtum, an den heute noch die vielen kolonialen Bauten erinnern. Nach dem Zusammenbruch der Gummiindustrie ist aus ihr eine lebendige Handelsstadt geworden. Sie können in Belém über die Märkte am Wasser (z.B. den Ver-o-Peso oder den Feira do Acai) schlendern, wo früh morgens die frischen Waren in kleinen Booten angeliefert werden. In diesem Teil der Stadt findet man noch typisch portugiesische Giebel, die mit Fliesen bekleidet sind, um die Feuchtigkeit abzuhalten. Auf dem Hauptplatz der Stadt und an vielen Straßen stehen Mangobäume, die im Oktober prächtig blühen und dem Ort auch seinen Beinamen „Stadt der Mangos“ eingebracht haben. Im Januar und im Februar kann Ihnen mit ein bisschen Glück eine reife Frucht in den Schoß fallen, die Sie dann direkt auf einer der zahlreichen Bänke genießen können. Besuchen Sie auch das Teatro da Paz mit seiner neoklassizistischen Einrichtung aus dem Jahre 1874. Oder Sie gönnen sich einen atemberaubenden Ausblick von der Terrasse des Forte do Castelo über die Stadt, den Rio Guama und den Markt. Das Fort ist offiziell militärisches Gebiet, aber man kann es manchmal gegen ein geringes Eintrittsgeld besichtigen. Von hier konnten die feindlichen Truppen der Holländer, Engländer oder Franzosen früh genug erspäht und somit auch abgewehrt werden. Ein Besuch in Belém ist ohne eine Besichtigung des weltberühmten Museums Emilio Goeldi nicht komplett. Mitten in der Stadt ist ein Stück Urwald erhalten geblieben, in dem Sie neben vielen Tieren, prächtigen Schmetterlingen und Insekten auch beeindruckende Indianerkunst bewundern können.

Ilha Marajó

Rundreisen, 23 Tage, Bild 3 Sie ist die größte Flussinsel der Welt und ein Paradies für Naturliebhaber. Ihre einzigartige und abwechslungsreiche Landschaft ist durch den Einfluss des süßen Wassers aus dem Amazonas und dem Salzwasser des Atlantischen Ozeans entstanden. Neben dem tropischen Regenwald findet man auch Savannen, Weidegründe und wasserreiches Gebiet. An den Stränden wachsen Palmen und Mangrovenwälder. Auf der Insel leben die verschiedenartigsten Vögel, wie der rote Ibis, Aras und Papageien. In den vielen kleinen Flüssen der Insel sind Kaimane beheimatet.

Aufgrund der weitläufigen Landschaft sind Tiere hier sehr gut zu beobachten und zu fotografieren. Hier leben wilde Schweine, Capivaras, Würgeschlangen, Kaimane und eine Vielzahl seltener Vögel. Auf der Insel logieren wir in einer kleinen Pousada in dem Dörfchen Joanes. Hier sind die Straßen noch nicht gepflastert, sondern noch aus Gras und Lehm. Wer den Tag ruhig angehen möchte, kann am wunderschönen Strand entspannen und sich in der Brandung der Insel vergnügen. Da sich die gewaltigen Wassermassen des Amazonas erst ca. 200 km vor der Küste endgültig mit dem Salzwasser des Atlantik vermischen, besteht die Brandung nur aus Süßwasser.

Fazenda do Carmo/Marajó

Das auffallendste Tier aber ist der Wasserbüffel. Das Züchten dieser Tiere ist für die Bewohner der Region eine wichtige Einnahmequelle. Schon die Bootsfahrt zur Fazenda ist ein Erlebnis, denn mit ein wenig Glück werden Sie Affen und andere Tiere in der üppigen grünen Landschaft erspähen. Wenn Sie wollen und je nach Wetterlage, können Sie auch einen Spaziergang zu einer kleinen Keramikfundstätte aus der sogenannten Marajóara-Kultur unternehmen. Hier werden wir die Wildnis auf dem Rücken eines Büffels erkunden, oder lautlos mit Kanus durch die Igarapés gleiten.

Monte Alegre & Vale do Paraíso

Monte Alegre ist eine kleine Stadt am nördlichen Ufer des Amazonas, mit einigen Häusern im portugiesischen Kolonialstil. In der Nähe, in Serra do Ereré, befinden sich 12.000 Jahre alte Felsenzeichnungen der ältesten Ureinwohner Südamerikas, die Sie bei einem fakultativen Ausflug am nächsten Tag bestaunen können. Dann machen wir uns auf den Weg in Richtung Vale do Paraíso. Die Fahrt auf einer der legendären, mit Schlaglöchern gespickten Amazonasstrassen führt uns mitten durch den tropischen Regenwald, vorbei an den verlassenen Häusern der ersten Siedler und atemberaubenden Landschaften. Vale do Paraíso, ein dicht bewachsenes Tal mit steilen Felswänden und einem ausgewaschenen Flussbett. Hier verbergen sich romantische Wasserfälle, deren klares Wasser sammelt sich in Becken, die wie geschaffen sind, um darin zu baden und zu entspannen. Die Abenteurer unter Ihnen können zu einer faszinierenden Wanderung zu den Wasserfällen aufbrechen, auf der Sie in der Regel ein einheimischer Führer begleiten kann. Das meiste Wasser führen die Wasserfälle in der Zeit von März bis September. Von Oktober bis Dezember kann auch schon mal die mit Wasserkraft betriebene Stromversorgung ausfallen, wenn die Kaskaden nur wenig oder kein Wasser führen.

Santarém/Alter do Chão

Rundreisen, 23 Tage, Bild 4 Santarém, einer der größten Orte im Staat Pará. Bevor die Portugiesen das Land übernahmen, lebten hier Indianer, z.B. die Tapajós. Nach diesen ursprünglichen Bewohnern wurde auch der Fluss, an dem die Stadt liegt, benannt, der Rio Tapajós. Ein einmaliges Schauspiel erwartet Sie: das „encontro das águas“. Denn hier fließen das klare Wasser des Tapajós und die ockerfarbenen Fluten des Amazonas kilometerweit nebeneinander her, bis sie sich schließlich vermischen. Nicht minder eindrucksvoll ist der beliebte Boulevard am Hafen von Santarém, an dem es jeden Tag sehr lebhaft zugeht. Hunderte von Booten kommen mit allerlei Fracht und Passagieren hier an. Viele der Produkte können Sie dann frisch zubereitet an den zahlreichen Ständen und Buden am Strand erstehen. Wir übernachten in dem kleinen Amazonasdörfchen Alter do Chão. Hier können Sie an den herrlichen weißen Sandstränden ausspannen und sich abends frisch gegrillte Meeresfrüchte in einem der zahlreichen kleinen Strandlokale schmecken lassen. Um das Amazonasgebiet einmal von oben zu bewundern, lohnt die ca. 45 minütige Wanderung auf die Serra Piroca. Von hier hat man einen eindrucksvollen Panoramablick über das dichte Blätterdach und die imposanten Wassermassen des Rio Tapajós.

Amazonasboot-Excursion

Das Amazonasboot ist ausschließlich für unsere Amazon Style-Reisegruppe gechartert. Ein Koch sowie ein lokaler Führer begleiten uns während der Fahrt . An Bord befinden sich einfache sanitäre Einrichtungen, eine Kombüse und eine kleine Bar.  Auch die Nächte werden einmalig, denn wir verbringen sie in unseren eigenen oder gestellten Hängematten an Deck des Bootes oder in einer Kajüte unter Deck.

Mit an Bord sind auch motorisierte Kanus, um die Landschaft erkunden zu können. Mit unserem Boot und den mitgeführten Kanus gehen wir auf Entdeckungsreise in das dichte Unterholz des Dschungels. Mit etwas Glück erspähen Sie Seekühe, rosa Flussdelphine, Otter und unzählige buntschillernde Vögel, aber auch der selten gewordene Jaguar hat hier ein Rückzugsgebiet gefunden. Viele unterschiedliche Tiere leben im Amazonasgebiet – aber dieser Landstrich ist kein Zoo und somit spielen viele Faktoren, wie Wetter, Wasserstand und nicht zuletzt eine Portion Glück, stets eine Rolle bei der Tierbeobachtung. Immer wieder werden wir kleine Wanderungen unternehmen und verschiedene Dorfgemeinschaften besuchen.

Versuchen auch Sie sich einmal im Fischen von Piranhas oder gehen Sie mit auf eine nächtliche Exkursion, um Kaimane und andere nachtaktive Tiere zu beobachten. Ein Erlebnis der ganz besonderen Art sind die überwältigenden tropischen Sonnenuntergänge, wenn der Himmel und die gesamte Umgebung in alle nur erdenklichen Farbschattierungen getaucht wird. Am Ende eines ereignisreichen Tages werden wir von den Geräuschen der tropischen Nacht in den Schlaf gewiegt.

Manaus

Mit mehr als einer Million Einwohnern ist Manaus die größte Stadt des Amazonasgebietes. Während des Kautschukbooms entstand hier eine der modernsten Städte der Welt, zerfiel aber zusehends mit dem Niedergang des Kautschukpreises. Erst die Freihandelszone von 1967 hauchte der Stadt wieder neues Leben ein. Hier haben Sie Zeit, durch die Markthallen zu schlendern und natürlich die berühmte Oper zu besichtigen. In diesem prachtvollen Theater traten europäische Stars auf, um die Gummibarone zu unterhalten. Auch heutzutage sind die Veranstaltungen der Oper immer noch sehr beliebt.

 

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